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    Achten Sie beim Kauf einer Zielfernrohrmontage auf die Montagemöglichkeit an der Waffe (11 mm oder 21 mm) sowie auf die notwendige Höhe für die Montage des Zielfernohres. Nachfolgend finden Sie eine kurze Beschreibung wie das Zielfernrohr auf der Waffe montiert wird.

    Zielfernrohr Montagen kleines 1x1

    Da es eine Vielzahl von Montagen für Zielfernrohre gibt, hier einmal ein kleiner Ratgeber, um die Entscheidung etwas zu erleichtern. Gerade für jemanden, der sich damit nicht so gut auskennt und für sein erstes Luftgewehr eine geeignete Zielfernrohr Montage sucht, ist es nicht so leicht unter den ganzen Angeboten das richtige zu finden. Deshalb hier ein paar grundsätzliche Dinge die hilfreich sein können. Für Luftgewehre die einen starken Rückstoß haben, sind einteilige Montagen zu bevorzugen. Diese vermeiden, dass sich das Zielfernrohr bewegt.

    Wer auf Nummer sicher gehen möchte, nimmt am besten eine Montage mit integriertem Stopperstift, damit ist das Montage des Zielfernrohrs fest mit der Gewehrschiene verankert. Bei einem Luftgewehr mit geringem Rückstoß (wie zum Beispiel einem Co2 oder Pressluftgewehr) sind zweiteilige Montagen empfehlenswert. Hier benötigt man nicht unbedingt eine einteilige Montage, oder eine Montage mit integriertem Stopperstift. Auch bei Pressluftgewehren, wie dem Walther Rotex, sollte man eine zweiteilige Montage wählen, um Zugriff auf das Magazin und den Verschluss zu haben. Ebenfalls bietet sich eine zweiteilige Montage bei der Hämmerli 850 AirMagnum an.

    Der nächste Punkt ist, dass es nicht nur ein- oder zweiteilige Montagen gibt, sondern diese auch noch in verschiedenen Höhen angeboten werden. Man sollte immer die Montage wählen, die noch genug Spielraum zum Magazin lässt. Allerdings sollte die Montage auch nicht zu hoch sein. Wenn man seine Wange vom Schaft heben muss, um durch das Zielfernrohr zu schauen, dann ist die Montage zu hoch. Hat man nun das Modell und die Höhe gewählt, fehlt noch der passende Rohrdurchmesser. Es gibt zwei verschiedene Arten: Montagen mit einem Rohrdurchmesser von 25,4 mm (1 Zoll) oder mit 30 mm Rohrdurchmesser. Weiterhin ist es wichtig zu wissen, welche Schiene man auf seinem Gewehr hat: 21 mm Weaver-/ Picatinnyschiene oder 11 mm Prismenschiene. Hat man nun die geeignete Montage gefunden, gilt es diese natürlich auf seinem Gewehr zu montieren. Hier eine kleine Basisanleitung. Die Montagen sind alle ähnlich aufgebaut, so dass hier nicht auf einen speziellen Typ eingegangen wird, sondern die Anleitung allgemein gehalten ist.

    Anbau der Montage auf die Gewehrschiene:

    Zuerst schraubt man die Montage an den Ringen auseinander. Man löst den oberen Ring vom unteren. Als nächstes löst man die Schrauben die sich am unteren Ring befinden, um diesen auf der Gewehrschiene montieren zu können.
    Die unteren Teile der Montage sollten bei einer zweiteiligen Montage so weit auseinander liegen, dass sie das Zielfernrohr an beiden Seiten gut halten können.
    Danach kann man die Schrauben am unteren Teil der Montage festziehen, jedoch nicht überdrehen.
    Als nächstes platziert man das Zielfernrohr zwischen den Montageringen, und setzt die Ringe wieder zusammen. Allerdings noch nicht fest ziehen. Das Zielfernrohr sollte zwischen den Ringen noch beweglich sein.
    Dann legt man das Gewehr so an die Schulter, als ob man schießen möchte, dabei bewegt man das Zielfernrohr vor und zurück, bis man den korrekten Augenabstand hat. Den hat man erreicht, wenn man ein Vollvisierbild hat, ohne dunkle Ecken der Montageringe zu sehen.
    Danach sollte man prüfen, ob sich das Zielfernrohr nicht verkantet hat (es sich nach links oder rechts neigt). Dies tut man am besten mit einer Wasserwaage. Der optimale Augenabstand zum Zielfernrohr sollte 8 ? 10 cm betragen. Hat man alles überprüft kann man die Schrauben der Montage fest anziehen und das Zielfernrohr ist sicher und korrekt zwischen den Montageringen montiert.